Vortrag auf dem #EWD25: Unternehmerisch denken, auch ohne eigenes Business
Bericht meiner Masterclass auf dem #EWD25 Emotion Women's Day 2025
Unternehmerisches Mindset beginnt nicht mit einem Jobtitel... Es beginnt mit einer Haltung.
Mit der Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen, Chancen zu erkennen und nicht darauf zu warten, dass jemand anderes den ersten Schritt macht.
Genau darüber habe ich beim EMOTION Women’s Day im Mai 2025 gesprochen – in meiner Masterclass
„Kein Business, kein Problem – Unternehmerisches Mindset für Angestellte“.
Und ich bin mit einer Frage gestartet, die viele überrascht hat:
Habe ich erst dann unternehmerisch zu denken begonnen, als ich mein erstes Unternehmen Businettes gegründet habe?
Die ehrliche Antwort:
Nein.
Dieses Denken war schon viel früher da.
Unternehmerisches Denken ist kein Jobprofil – sondern eine Entscheidung
Viele verbinden unternehmerisches Mindset automatisch mit Gründen, mit Risiko, Businessplänen und großer Verantwortung.
Aber genau hier liegt ein Denkfehler.
Unternehmerisches Denken ist
kein Titel.
Es ist eine
bewusste Entscheidung.
Eine Entscheidung für:
- Selbstwirksamkeit statt Abwarten
- Ownership statt reiner Zuständigkeit
- Gestaltungswillen statt Sicherheit im Status quo
Es zeigt sich im Alltag – besonders auch im Corporate-Kontext:
- Wenn du Herausforderungen nicht nur als Problem, sondern als Opportunity betrachtest.
- Wenn du deine Ideen pitchst, bevor jemand ausdrücklich danach fragt.
- Wenn du Verantwortung übernimmst, auch ohne offiziellen Auftrag.
- Wenn du ins Handeln kommst, obwohl der Rahmen noch nicht perfekt ist.
Nicht, weil du musst.
Sondern weil du kannst. und WILLST!
Was wirklich den Unterschied macht: Selbstwirksamkeit
Ein zentraler Punkt meiner Masterclass war der Begriff
Selbstwirksamkeit.
Die innere Überzeugung: Ich kann etwas bewirken. Ich habe Einfluss. Mein Handeln zählt.
Viele unterschätzen diesen Faktor – dabei entscheidet genau er darüber, ob wir gestalten oder uns klein halten.
Denn oft warten wir auf:
- den nächsten Karriereschritt
- mehr Verantwortung „von oben“
- den nächsten Titel
Dabei liegt der eigentliche Hebel häufig schon viel früher bei uns selbst.
Zwei Sätze, die viel in Bewegung bringen können
Nach der Session kamen zwei Teilnehmerinnen zu mir. Ihre Rückmeldungen haben mich besonders berührt:
„Du hast mir heute einen neuen Blick auf meinen Handlungsspielraum gezeigt.“
„Ich glaube, ich habe mich zu lange hinter dem Gedanken versteckt, ich müsste erst weiter oben sein, um proaktiv gestalten zu dürfen.“
Diese Sätze zeigen, wie stark unsere inneren Grenzen oft sind – und wie befreiend es sein kann, sie zu verschieben.
Unternehmerisches Mindset beginnt im Kleinen
Du musst keine Kündigung einreichen.
Du musst kein Unternehmen gründen.
Unternehmerisches Denken beginnt oft leise:
- in einem mutigen Vorschlag im Meeting
- in einer Idee, die du trotz Zweifel aussprichst
- in einem Problem, das du nicht abgibst, sondern selbst löst
- in einer Entscheidung, mehr Verantwortung zu übernehmen als erwartet wird
Und genau dort entsteht Wachstum: fachlich, persönlich und kulturell.
Warum das nicht nur Karrieren, sondern Kulturen verändert
Wenn mehr Menschen beginnen, unternehmerisch zu denken,
- werden Teams mutiger
- werden Entscheidungen schneller
- entstehen neue Lösungen
- wächst Vertrauen in die eigene Wirkungskraft
Unternehmerisches Mindset verändert nicht nur einzelne Laufbahnen.
Es verändert
Unternehmenskultur.
Warum unternehmerisches Mindset gerade jetzt entscheidend ist
Unternehmerisches Mindset ist heute kein Nice-to-have mehr, sondern ein echter Wettbewerbsfaktor. In Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit, hohem Veränderungsdruck und knapperen Ressourcen brauchen Unternehmen Menschen, die Verantwortung übernehmen, Chancen erkennen und auch in unklaren Situationen ins Handeln kommen.
Genau dieses Denken hält Organisationen beweglich, innovativ und langfristig wettbewerbsfähig.
Und genau deshalb biete ich Workshop-Formate auch für Unternehmen an: um Selbstwirksamkeit, Ownership und unternehmerisches Denken in Teams gezielt zu stärken – nicht, um Angestellte zu Gründer:innen zu machen, sondern um Gestaltungswille dort zu fördern, wo er heute am dringendsten gebraucht wird.
Hier findest du mehr Infos zu meinem Workshop:
Und Hier geht's zu meinem Workshop-Bericht auf
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